Ein Brief an Jesus – Predigt zum Volkstrauertag zu Lk 16,1-9

Beitrag von Henning am 11. November 2011 | Hits: 1184

Predigt zu Lk 16,1-9

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

Liebe Gemeinde!

Heute am Volkstrauertag wird an vielen Orten der Opfer der Kriege und der Gewaltherrschaft gedacht, aber auch der Soldaten, die in den Krisen und Kriegseinsätzen der heutigen Zeit ihr Leben lassen mussten oder traumatisiert und verstört zurückkommen. Wir erinnern in diesen Tagen an all dies, damit es nie wieder Krieg gibt oder ein Volk oder eine Volksgruppe verfolgt wird und dass wir auch weiterhin unseren Beitrag leisten, dass Menschen in Krisengebieten einigermaßen vor Gewalt geschützt werden. Wir verbinden dies mit dem Aufruf zu Frieden, Gerechtigkeit und Toleranz. Nur so kann meiner Meinung nach ein Volkstrauertag begangen werden, dass wir gemeinsam nach Wegen suchen, wie wir, hier in Rengershausen / Guntershausen, in Baunatal, in Deutschland, aber auch in der ganzen Welt friedlicher miteinander umgehen können. Die Erfahrung und eben auch die Erinnerung an früheres Unrecht und erlittenes Leid, müssen dazu führen, dass wir für die Zukunft lernen, uns anders zu verhalten. Viele sehen zum Beispiel in den Einsätzen der Bundeswehr am Hindukush, aber auch in anderen Teilen der Welt so einen Beitrag zum Frieden.

„Lernen für die Zukunft“, Hier steht der Rest… »

Predigt zu Mt 7,24-27

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

Liebe Gemeinde!

Kennen Sie das auch: Im Urlaub, meistens in der Mitte des Jahres, am Geburtstag oder auch an Sylvester ist Zeit zum Innehalten, zum Nachdenken und zum Neuausrichten des Lebens. Vielleicht haben Sie ein gutes Buch gelesen oder einfach nur lange Spaziergänge gemacht, vielleicht kommt da auch einfach nur ein Gedanke, der Sie schon lange beschäftigt hat: Eigentlich möchte ich mehr Sport machen, mehr lesen, weniger fernsehen, mich gesünder ernähren und so weiter und so fort… Hier steht der Rest… »

Gottesdienst am Ostersonntag (24.4.) 2011 in Rengershausen um 9.30 Uhr

Predigt zu Mt 28,1-10

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

Liebe Gemeinde!

Verlesung des Predigttext: Mt 28,1-10

Liebe Gemeinde! „Das Leben ist hart und unbarmherzig und es gibt einfach ein paar Dinge, die man anerkennen muss; da geht kein Weg drum herum. Unsere Wirklichkeit wird bestimmt von Menschen und Dingen die Macht über uns haben, denen wir ausgeliefert sind und unser Leben endet mit dem Tod, manchmal sogar auf eine ganz grausame Weise, langsam durch eine schwere Krankheit oder einsam und verlassen von allen lieben Menschen oder zu Unrecht verraten und verurteilt wie Jesus. Manche Dinge muss man einfach hinnehmen, wie den Tod ihres besten Freundes und des Menschen, der ihrem Leben eine Perspektive und einen Sinn gegeben hatte.“ So mögen die beiden Marias vielleicht gedacht haben, als sie auf dem Weg zum Grab waren, wie um sich diese Realität noch einmal vor Augen zu führen, wie um zu begreifen, dass Jesus tot ist. Nach dem Grab wollen sie sehen und ihrer Trauer Ausdruck verleihen. Hier steht der Rest… »

Gott braucht keine Opfer! Predigt zu Lk 23,33-49 an Karfreitag 2011

Beitrag von Henning am 21. April 2011 | Hits: 4134

Gottesdienst am Karfreitag (22.4.) 2011 in Guntershausen um 15.00 Uhr und in Rengershausen um 16.15 Uhr

Predigt zu Lk 23,33-49

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

Verlesung des Predigttextes: Lk 23,33-49

Liebe Gemeinde,

wissen sie, was die Jugendlichen zur Zeit sagen, wenn sie jemanden aus ihren Reihen ärgern oder regelrechtrecht mobben wollen: Du Opfer! Und indem dies zu jemandem gesagt wird, wird er es tatsächlich auch, nämlich das Opfer ihres Hasses, ihrer eigenen Unzulänglichkeit, ihrer Unsicherheit, ihrer Angst vor dem Anderen, ihrer eigenen Fehler und ihres Stolzes. Wer dies zu einem anderen sagt, denkt nur über die Defizite des anderen nach und legt den Finger in die Wunde und wühlt darin herum, damit er oder sie selbst nicht und niemand sonst etwa auf die Idee kommt, auf die eigenen wunden Punkte zu schauen. Diese Worte „Du Opfer!“ lenken von mir selbst ab und weisen dem Anderen, Bedrängten, dem, der sich nicht wehren kann, weil alle gegen ihn sind, zumindest viele schlechte Eigenschaften zu. Das ist im Übrigen nicht nur bei Jugendlichen so, sondern geschieht tagtäglich auch unter Erwachsenen: Mobbing, Lästern, schlechtes Reden übereinander oder gar offenes Beschimpfen. All dieses Verhalten fordert Opfer. Von den „Opfern im Straßenverkehr“ oder den „Opfern unter der Zivilbevölkerung im Krieg“ und den ungezählten anderen Opfern, die unsere sogenannte Zivilgesellschaft fordert ist oft die Rede. Hier steht der Rest… »

Predigt zu 1. Mose 22,1-13

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

Liebe Gemeinde!

Lesung von 1.Mose 22,1-13 Abrahams Versuchung (ich werde wohl den Text einfach in Kopien in die Gemeinde geben, weil die Predigt den Inhalt sowieso erzählt.)

Liebe Gemeinde, da soll noch einmal jemand sagen, die Bibel sei langweilig – weit gefehlt! Schweißgebadet und verstört kann einen diese Geschichte zurücklassen, schwankend zwischen Erleichterung, dass es am Ende gut ausgegangen ist, zwischen Wut und Unverständnis über den grausamen Auftrag Gottes und Staunen über das große Vertrauen Abrahams. Ein echter Thriller. Diese Geschichte kann mit jedem guten Tatort mithalten und sie schickt uns als Hörerinnen und Hörer durch so einige Gefühlslandschaften. Schauen wir uns die einzelnen Szenen dieses Krimis noch einmal an: Hier steht der Rest… »

Predigt zu 2. Mose 3,1-14

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

Liebe Gemeinde!

In dieser Geschichte, die wir eben in der Schriftlesung gehört haben, ist wirklich etwas im Busch und sie hat Feuer. Da geht ein Hirte seiner beschaulichen Tätigkeit nach. Er hütet Schafe in Midian. An diesem Tag treibt er sie hinaus in die Steppe. Eigentlich ist es ein ganz normaler Tag, Alltag eben. Nur eines ist an diesem Tag anders. So weit hat er sich noch nie in fremdes Gebiet gewagt. Er kommt an einen Berg und ruht sich aus von dem Weg und der Arbeit. Die Schafe grasen friedlich in der Sonne oder dösen im Schatten der wenigen Sträucher, als plötzlich etwas in diese beschauliche Stimmung einbricht. Ein Feuer, aber eines, wie er es noch nie gesehen hatte! Ein dorniger Busch steht lichterloh in Flammen. Aber dieser Busch scheint nicht zu verbrennen. Seltsam, denkt unser Hirte und geht hin, um sich dieses Phänomen aus der Nähe zu betrachten. Er will sehen, was dort vor sich geht, sucht nach einer Erklärung. Mit seiner ganzen Aufmerksamkeit nähert er sich diesem Busch. Und dann die Stimme mitten aus dem Feuer: „Mose, Mose!“ Er hält inne. Ganz deutlich hat er seinen Namen gehört und antwortet: „Hier bin ich.“ Die Stimme fährt fort: „Komm nicht näher und zieh deine Schuhe aus. Du stehst auf heiligem Land.“ Jede Faser seines Körpers ist gespannt. Was mag nun folgen? Während er sich die Schuhe auszieht, stellt sich die Stimme vor: „Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.“ Hier steht der Rest… »

Predigt zu Joh 4,46-54

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

Liebe Gemeinde!

Joh 4,46-54

Und Jesus kam abermals nach Kana in Galiläa, wo er das Wasser zu Wein gemacht hatte. Und es war ein Mann im Dienst des Königs; dessen Sohn lag krank in Kapernaum. Dieser hörte, dass Jesus aus Judäa nach Galiläa kam, und ging hin zu ihm und bat ihn, herabzukommen und seinem Sohn zu helfen; denn der war todkrank. Und Jesus sprach zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht. Der Mann sprach zu ihm: Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt! Jesus spricht zu ihm: Geh hin, dein Sohn lebt! Der Mensch glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin. Und während er hinabging, begegneten ihm seine Knechte und sagten: Dein Kind lebt. Da erforschte er von ihnen die Stunde, in der es besser mit ihm geworden war. Und sie antworteten ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Fieber. Da merkte der Vater, dass es die Stunde war, in der Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebt. Und er glaubte mit seinem ganzen Hause. Das ist nun das zweite Zeichen, das Jesus tat, als er aus Judäa nach Galiläa kam.

Liebe Gemeinde,

Eine wunderbare Geschichte. Ich stelle mir vor, was einer der Knechte der das damals miterlebte, erzählt:

Ich war einer von den Knechten damals. Hier steht der Rest… »

Grenzen überschreiten – Predigt zu Mt 4,12-17 am 9.1.2011

Beitrag von Henning am 5. Januar 2011 | Hits: 5891

Predigt zu Mt 4,12-17

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

Liebe Gemeinde!

Der Mensch ist frei wie ein Vogel im Käfig; er kann sich innerhalb gewisser Grenzen bewegen. Dieser Satz stammt von einem Schweizer Theologen, (Johann Kaspar Lavater).

1. Grenzen schützen

Auf den ersten Blick scheint das zu stimmen: Unser Leben ist begrenzt von Geburt und Tod, von bestimmten Anlagen und Fähigkeiten, die wir mitbekommen haben und von dem, was gemeinhin „Schicksal“ genannt wird, von Dingen, die in unserem Leben passieren, die wir nicht beeinflussen können, aber auch von Dingen und Gefühlen, die wir nur scheinbar nicht beeinflussen können: Angst, Schuld, Druck, Traurigkeit, Krankheiten, andere Menschen. Zum Beispiel können Lehrer, Vorgesetzte, Nachbarn, Eltern, Kinder unserem Leben Grenzen setzen. Es scheint tatsächlich so zu sein: Unser Leben spielt sich innerhalb bestimmter Grenzen ab.

Dabei sind Grenzen erst einmal gar nichts Schlechtes. Sie schützen uns vor allen möglichen Bedrohungen: Die Grenzen unseres Landes vor evtl. feindlichen Eindringlingen, die Grenzen die zum Beispiel vor Abgründen gezogen sind vor dem Abstürzen, die Grenzen die Eltern ihren Kinder setzen schützen sie vor Gefahren und unschönen Erfahrungen und unsere persönlichen Grenzen, wenn sie denn wahrgenommen werden, schützen uns vor unbedachten Taten und Aktionen. Grenzen schützen also unser Leben.

2. Grenzen engen ein und die Sehnsucht des Menschen Grenzen zu überschreiten

Hier steht der Rest… »